EWANTO bietet Insekten ein Zuhause

Das EWANTO Team setzt stark auf Umweltbewusstein und ökologische Nachhaltigkeit. Dies soll jedoch nicht nur eine moralische Einstellung sein, sondern eine Lebens- oder eben Arbeitsweise. Ihr seid bereits informiert über unsere ressourcenschützende Verpackungs- und Versandweise. Nun sind wir noch einen Schritt weitergegangen und sind ein Projekt außerhalb unseres eigentlichen Geschäftsfeldes angegangen: Gemeinsam mit dem Team haben wir ein Insektenhotel gebaut.

 

 

Warum ein Insektenhotel?

 

Die angespannte Lage der Insekten wird in letzter Zeit intensiv diskutiert. Die Insekten sind derart bedroht, dass das Bundesumweltministerium vor dem fortschreitenden Insektensterben warnt. Im Vergleich zu 1982 hat sich die Anzahl der Insekten um fast 80% verringert. Grund dafür sind zum einen die Monokulturen der industrialisierten Landwirtschaft, welche den Insekten keinen geeigneten Lebensraum mehr bieten. Es fehlen die Hecken, Büsche und Blühstreifen. Zum anderen trägt das intensive Einsatz von Pestiziden auf den Feldern und Wiesen dazu bei. Diese machen nicht nur für die ertragsschädlichen Insekten das Leben schwer, sondern auch den Faltern, Heuschrecken, Schwebefliegen, Schmetterlinge, Bienen etc..

Manch einer mag sich nun denken: Naja, wirklich vermissen tue ich die Insekten aber nicht.

Einer solchen Haltung muss man zu bedenken geben, dass Insekten ein bedeutender Teil unseres Ökosystems sind. Ein Aussterben der Insekten würde bedeuten, dass Blüten zum Großteil nicht mehr bestäubt werden würden, wodurch sich die meisten Obst- und Gemüsesorten nicht mehr entwickeln könnten. Außerdem würden Vögel, Fledermäuse, Igel und Spitzmäuse ihre Nahrungsgrundlage verlieren. Das Aussterben der Insekten hätte also weitreichende Folgen.

Aus diesem Grund hat unser Team beschlossen, das in unserem Rahmen Mögliche zu tun und den Insekten aus Berlin Adlershof einen Lebensraum in Form eines Insektenhotels zu bieten.

 

 

Kosten und Aufwand

 

Überraschenderweise war der Großteil der benötigten Materialen tatsächlich im Wald zu finden. Zwar müssen einige Materialien wie der Backstein, die Bambusstangen und ggf. das Drahtgeflecht im Baumarkt gekauft werden, allerdings belief sich unsere finanzielle Investition in das Insektenhotel auf gerade mal 10 €. Der zeitliche Aufwand inklusive Materialbeschaffung betrug schätzungsweise 8 Stunden. Aber nicht zu vergessen: Dabei hatten wir Spaß und Lernerfolge!

Den Bau des Insektenhotels haben wir fotografisch dokumentiert, sodass ihr ihr die Entwicklung nachverfolgen könnt.

 

 

 

Der Bauprozess

 

Da sich keiner von uns als sachkundiger Insektenhotel-Fachmann bekennen wollte, nahmen wir uns sicherheitshalber eine Bauanleitung aus dem Internet zur Hilfe. Nun konnte es losgehen!

 

 

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Zunächst musste der Grundraum geschaffen werden. Hierzu sägten wir das Holz so aus, dass wir es zu einer Art offenen Schublade zusammenbauen konnten.

 

 

 

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Anschließend musste der große Raum durch Holzteile in kleine Teilräume unterteilt werden. Das gewährt den unterschiedlichen Insekten jeweils an ihre Lebensart angepasste Lebensräume.

 

 

 

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 Dementsprechend müssen die Teilräume natürlich auch mit verschiedenen Materialien augestattet werden.

 

 

 

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Anschließend haben wir ein Drahtgeflecht vor das Hotel angebracht, damit die „Möbel“ auch bei einem Sturm nicht aus dem Hotel fallen. Ein Pultdach schützt das Hotel außerdem vor Regen.

 

 

 

 

 

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 ...Und fertig! Nach wenigen Stunden handwerklicher Feinarbeit war das Werk vollbracht. Wir halten euch über unsere Insekteneinwohner auf dem Laufenden!

 

Ist euer Interesse am Thema Insektenhotel-Bauen oder generell dem Insektensterben geweckt, dann haben wir hier ein paar Links für euch, in die ihr gerne mal hineinschauen könnt.

 

Anleitung zum Bau eines Insektenhotels:

http://www.heimwerker.de/bauanleitung/heimwerken-fuer-tiere/insektenhotel-bauen-bauanleitung.html#c67259

 

Artikel zur Lage der Insekten:

https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/insekten-und-spinnen/20997.html

 

https://www.swr.de/marktcheck/dramatisches-insektensterben-hat-folgen-erst-stirbt-die-biene-am-ende-der-mensch/-/id=100834/did=19915538/nid=100834/eeoj4n/index.html

 

 

 

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