Kabelbinder, Klettband & Gaffertape – Freunde und Helfer für Alles

 

Wir zeigen euch wie Kabelbinder, Klettband & Gaffertape in beinahe jeder Lebenslage helfen können.

 

Kabelbinder

 

Kabelbinder, meist aus Kunststoff, manchmal aus Edelstahl, gibt es tatsächlich schon seit den 1950er Jahren und wurden ursprünglich eingesetzt, um Kabel zusammen zuhalten. Welch Überraschung! Mittlerweile werden die Standard-Einwegkabelbinder, wie wir sie kennen, für alle möglichen Zwecke verwendet. Dank ihrer Reißfestigkeit und Beständigkeit gegen Wind und Wetter fungieren Kabelbinder inzwischen in sämtlichen Bereichen.

Beispielsweise kamen Polizisten auf die Idee, Kabelbinder als Fessel bei Festnahmen von vielen Personen zu verwenden, wie es bei Demonstrationen der Fall sein kann.

Sehen wir einmal von der doch sehr krassen Einsatzmöglichkeit ab, finden Kabelbinder auch einen einfachen Verwendungszweck als Verschluss für Tüten, Säcke und Ähnliches. Weiterhin interessant ist die Benutzung im Zusammenhang mit Festivals oder anderen Veranstaltungen. Neben dem Zusammenbinden von Bauzäunen, lassen sich mit Kabelbinder Schnürsenkel, Pavillons, Campingstühle, etc. fixieren. Wir sind erstaunt wie vielfältig einsetzbar Kabelbinder doch sind!

 

 

Klettband

 

Alternativ für das Zusammenbinden von Kabel wurde in den frühen 1950er der Klettverschluss von Georges de Mestral erfunden. Der Schweizer kam lustigerweise auf die Idee, als sich die Haken der Großen Klette im Fell seines Hundes ständig verfangen hatten.

Klettband gibt es in vielen verschiedenen Farben wodurch sich zum Beispiel Kabel wunderbar organisieren lassen. Darüber hinaus findet man Klettband bei Schuhen, Jacken, Taschen, medizinischen Utensilien (Blutdruckgerät, etc.), in der Tontechnik oder in Autos wieder. Wir haben uns daraufhin überlegt, wie und wo man Klettband anderweitig einsetzen kann. Ganz praktisch lassen sich eingerollte Poster und Plakate zusammenhalten. Richtig vielfältig kann Klettband auch bei DIY-Sachen verwendet werden: Bastelt und näht ihr euch beispielsweise Handy- oder Tablethüllen, Kleidung, Taschen oder Sitzkissen, so ist Klettband einfach ideal. Also eine absolut unverzichtbare Sache für alle Kreativen unter euch!

 

 

Gaffertape

 

Zu guter Letzt wollen wir einen Blick auf den Meister aller Fixier- und Reparaturprodukte werfen: Gaffertape, Gaffatape, Panzertape, Industrieband, Duct Tape: Das Produkt hat eben so viele Namen wie Verwendungszwecke. Ursprünglich wurde es in abgewandelter Form als einfaches Klebeband erfunden. Die vielfältige Namensgebung kommt einfach daher, dass es in sehr vielen Bereichen zum Einsatz kommt, so zum Beispiel auch beim Militär (Panzertape!). Es ist grundsätzlich aus Baumwolle mit einem Kautschuk-Klebstoff und einer Schicht aus einem thermoplastischen Kunststoff, der einerseits Schutz vor Nässe und andererseits Stabilität bietet. Generell könnt ihr mit Gaffertape ja wirklich alles fixieren oder provisorisch reparieren – sei es ein Lattenrost oder ein Rolladen im Haushalt oder Stoßstangen und Schilder am Auto. Gaffertape kann tatsächlich in jeder Lage helfen - auch defekte Rohre abdichten und oder lose Teile befestigen funktioniert. Interessant ist Panzertape auch für MusikerInnen und Computer-BastlerInnen für die Fixierung von Equipment, Kleinteilen und Kabel. Noch spannender ist die teilweise echt amüsante Verwendung von Gaffertape auf Festivals. Jeder der schon einmal eines besucht hat, ist mit Sicherheit an einem reparierten Stuhl vorbei gelaufen oder hat den einen oder anderen mit getapten Schuhen gesehen.

Wie ihr sehen könnt, reparieren provisorisch oder fixieren diese drei Wunderprodukte extrem viel. Es gibt mit Sicherheit noch einige weitere Verwendungszwecke, die wir noch nicht entdeckt haben. Deshalb die Frage an euch Heimwerker, Kreativköpfe und Festivalgänger.

In welchen Situationen kommen bei euch die drei Helden noch zum Einsatz? Erzählt uns eure lustigen, einfallsreichen oder praktischen Verwendungstipps!

 

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